Gesundheit : CHE-Ranking sieht Unis im Süden vorn

Berlin fällt ab: Physik gilt überraschend als schwach

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Deutschlands forschungsstärkste Hochschulen sind dem neuen CHE-Ranking zufolge die TU München, die Uni Heidelberg und Karlsruhe. Als forschungsstark gelten im Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung der Bertelsmann-Stiftung Hochschulen, bei denen mindestens die Hälfte der vom CHE bewerteten Fächer exzellente Forschung betreibt. Dabei fließen Kriterien wie eingeworbene Drittmittel, die Zahl der Publikationen (nach Publikationstyp, Seiten- und Autorenzahl), die Zahl der Zitationen und die Zahl der Promotionen ein.

Die Humboldt-Universität und die Freie Universität Berlin kommen nicht mehr wie noch im vergangenen Jahr in die Spitzengruppe. Nur je sechs der 13 gerankten Fächer gelten dem CHE-Ranking nach als forschungsstark, das entspricht 46,2 Prozent. Allerdings scheinen die Kriterien des Rankings die Wirklichkeit stark zu verzerren. So wird die Physik beider Unis gegenüber dem Vorjahr nun als nicht forschungsstark eingestuft – obwohl die Humboldt-Universität in diesem Gebiet zwei der großen Sonderforschungsbereiche der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat und die Physik der Freien Universität sogar mit drei Sonderforschungsbereichen prunkt.

Als nicht forschungsstark gelten dem CHE nach an der Freien Universität weiter Biologie, BWL, Mathematik, Psychologie, VWL und Zahnmedizin. Forschungsstark dagegen sind dem Ranking zufolge an der FU Anglistik/Amerikanistik, Erziehungswissenschaft, Geschichte, Medizin und Pharmazie.

An der Humboldt-Universität gelten als nicht forschungsstark: Anglistik/Amerikanistik, Biologie, BWL, Chemie, Psychologie und Zahnmedizin. Forschungsstark sind dem Ranking zufolge Erziehungswissenschaft, Geschichte, Mathematik, Medizin, Soziologie/Sozialwissenschaft und VWL.

An der TU Berlin gilt nur eines der zehn im Ranking untersuchten Fächer als forschungsstark: die Mathematik. Als nicht forschungsstark gelten BWL, Chemie, Elektro- und Informationstechnik, Geschichte, Maschinenbau/Verfahrenstechnik, Physik, Soziologie/Sozialwissenschaft und VWL. akü

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