Gesundheit : Computer an die Schulen: Lindgren-Schule bildet Lehrer fort

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Die Informatik-Fortbildung der Grundschullehrer bekommt frischen Schwung - und zwar aus Spandau. Hier erhielt die Astrid-Lindgren-Grundschule den Zuschlag, neue Aufgaben als Berlins "Teacher Development Center" zu übernehmen. Dies bedeutet, dass hier künftig ein Pilotteam engagierter Praktiker zusammengestellt wird. Dieses Team soll in der Art von Moderatoren sein Können an andere Kollegien weitergeben und hat generell die Aufgabe, "zukunftsorientierten Unterricht mit den Neuen Medien zu entwickeln", erläuterte gestern die Senatsschulverwaltung. Angesichts dessen, dass immer mehr Grundschulen Computer einsetzten, sei eine "besondere Fortbildungsstruktur notwendig".

Die Spandauer Schule gehört bereits mit fünf weiteren Schulen zum "ComputerFortbildungsNetzwerk". Zudem ist sie Deutschlands einzige "Apple-Modellschule" und wurde als solche mit Hardware der gleichnamigen Firma ausgestattet. Derartige "Apple Distinguished Schools" gibt es laut Senatsschulverwaltung in jedem europäischen Land einmal. Die Astrid-Lindgren-Schule ist damit Pilotschule für ganz Deutschland. Wie berichtet, ist ein Mangel an ausgebildeten Informatiklehrern absehbar, da die meisten Lehramtsstudenten während ihrer Ausbildung in die Wirtschaft wechseln. Die wenigen Fachkräfte, die es gibt, werden für die Oberschulen benötigt, wo im Schuljahr 2001/02 sogar Leistungskurse angeboten werden sollen.

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