Gesundheit : DAAD eröffnet Informations- und Kontaktbüro in Pristina

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) wird im November ein Informations- und Kontaktbüro in der Kosovo-Hauptstadt Pristina eröffnen. Auf diese Weise soll den im Kosovo verbliebenen Studenten und Wissenschaftlern die Chance geboten werden, sich über Studien- und Forschungsaufenthalte in Deutschland zu informieren, verbunden mit den entsprechenden Stipendienmöglichkeiten. Außerdem soll das DAAD-Büro bei der Anbahnung von Kooperationen zwischen den Hochschulen in Deutschland und dem Kosovo helfen. Das Kontaktbüro steht jenen deutschen Hochschulen und Wissenschaftsorganisationen zur Verfügung, die sich am akademischen Neuaufbau in der Krisenregion beteiligen wollen.

Die Einrichtung der Kontaktstelle ist eingebunden in das DAAD-Programm "Akademischer Neuaufbau Südosteuropa", das sich zum Ziel gesetzt hat, deutsche und südosteuropäische Hochschulen in die Aufbauhilfe für das Kosovo, Albanien, Mazedonien, Montenegro und Serbien einzubinden und dadurch ein Netzwerk dauerhafter Zusammenarbeit in Lehre und Forschung zu schaffen. Dabei geht es vor allem darum, Partnerhochschulen in Deutschland und in den Ländern der Region zu gewinnen. Ein Programm von Intensivfachkursen deutscher Hochschulen in der Region soll zu einer schnellen Verbesserung der universitären Lehre führen. Stipendien für hochqualifizierte Studenten und Graduierte aus dem Kosovo, Albanien und Mazedonien werden angeboten, um schnellstmöglich Fach- und Führungskräfte für den Wiederaufbau zu qualifizieren. Schließlich geht es auch um den Aufbau einer Fachhochschule im Kosovo.

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