Gesundheit : Das Genie und die Krankheit

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Stephen Hawking wurde am 8.Januar 1942 in der englischen Universitätsstadt Oxford geboren. Noch vor dem Abitur an der St. Albans’s School meldete sich der spätere Wissenschaftsstar probeweise zur Aufnahmeprüfung an der Universität Oxford an – und bestand sie mit Auszeichnung. Mit 17 Jahren begann Hawking sein Physikstudium, hatte allerdings aufgrund seines Alters zunächst Kontaktschwierigkeiten mit seinen Kommilitonen. 1963 wechselte Hawking an die Universität Cambridge, um dort Kosmologie zu studieren. In dieser Zeit verstärkten sich die Anzeichen der Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS). 1965 heiratete Hawking Jane Wilde, mit der er drei Kinder hat. Nachdem der Physiker und Mathematiker mit 24 Jahren promovierte, arbeitete er weiter an der Uni Cambridge, zunächst am Gonville and Caius College, später am Institut für Theoretische Astronomie. Unterdessen verschlimmerte sich seine Krankheit so stark, dass er seit 1968 auf einen Rollstuhl angewiesen ist. 1973 wechselte Hawking zum Institut für Angewandte Mathematik und Theoretische Physik und forschte über die quantenmechanische Interpretation der Schwarzen Löcher. 1974 entwickelte er das Konzept der „HawkingStrahlung“ (siehe Grafik) und wurde in die Royal Society of Science aufgenommen. Während seines Besuchs am Forschungszentrum Cern in Genf 1985 bekam Hawking akute Atemnot infolge einer Lungenentzündung. Bei einem Luftröhrenschnitt verlor er seine natürliche Sprachfähigkeit. Seitdem kommuniziert er über einen Sprachcomputer, den er anfangs mit der Hand steuerte und nun mit der Bewegung seiner Augen bedient. Stephen Hawking ist Autor der populärwissenschaftlichen Bücher „Eine kurze Geschichte der Zeit“ (1988) und „Das Universum in der Nussschale“ (2003), die millionenfach verkauft wurden. 1995 heiratete er seine Pflegerin Elaine Mason, nachdem sich fünf Jahre zuvor seine Frau Jane hatte scheiden lassen. nes

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