Gesundheit : Das Leben – ein viel zu dickes Buch

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Drei Milliarden Bausteine umfasst unser Erbgut. Aber nur zwei Prozent davon enthalten Information, die auch abgelesen und in Proteine umgesetzt wird. Auf der anderen Seite gibt es „GenWüsten“. Lange Abschnitte auf den Chromosomen, die keine Funktion haben und als „Müll“ gelten. Stimmt das wirklich? Eddy Rubin von der Universität von Kalifornien in Berkeley hat nachgeschaut. Er schnitt zwei Gen-Wüsten aus der Erbinformation der Maus heraus, die in ähnlicher Form auch beim Menschen existieren. Das eine Stück umfasste eine Million, das andere zwei Millionen Basenpaare. Ergebnis: Den Mäusen ging es ohne diesen Ballast genauso gut wie mit. Vielleicht könnten also auch wir Menschen mit weniger DNS- Gepäck durch die Zeiten reisen. Und die Moral? Das Leben gleicht der Literatur. Eine Kurzgeschichte von Hemingway hat sieben, ein Roman von Stephen King 700 Seiten. Aber entscheidend ist der Inhalt. wez

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