Gesundheit : Der „ junge“ Preisträger Mit Helium zu Ruhm: A. Leggett

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Schon wieder hat die Universität von Illinois Grund zum Feiern. Nachdem am Vortag der Chemiker Paul Lauderbur den MedizinNobelpreis bekommen hatte, war heute der Physiker Anthony J. Leggett an der Reihe. Mit 65 Jahren ist der gebürtige Brite der Jüngste im Bunde der diesjährigen Physik-Nobelpreisträger. Leggett, der auch die amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, wurde 1938 in London geboren und promovierte 1964 in Oxford. In den folgenden Jahren forschte er wiederholt an der Universität von Illinois in Urbana-Champaign. Den wissenschaftlichen Durchbruch schaffte er in den 70er Jahren mit seiner Theorie über flüssiges, suprafluides Helium. Seit 1983 lehrt er Physik am Zentrum für fortgeschrittene Studien in Urbana-Champaign.

Als „sympathischen, engagierten Wissenschaftler“ beschreibt ihn Peter Fulde vom MPI für Physik komplexer Systeme in Dresden. Dort kennt man Leggett von regelmäßig stattfindenden Kolloquien rund um das Phänomen Supraleitung. Leggett hat bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten, so den Wolf-Preis in Israel. Das Mitglied der britischen Royal Society gehört auch der russischen Akademie der Wissenschaften an. pja

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