Gesundheit : Detektoren gegen Nuklearschmuggel

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Mobile und stationäre Nukleardetektoren könnten den Schmuggel radioaktiver Stoffe verhindern. Die Geräte, die teils nur die Größe eines Handys haben, seien auch für den Einsatz bei Streifen geeignet, sagt Peter Beck vom Forschungszentrum Seibersdorf bei Wien. „Technisch ist das machbar.“ Bisherige Tests hätten ergeben, dass die Geräte radioaktive Strahlung auch bei vorbeibefahrenden Autos feststellen könnten. Interesse an den zwischen 10000 und 20000 Euro teuren Geräten gebe es seit den Anschlägen vom 11. September vor allem in den USA.

Auf Flughäfen hätten die Detektoren allerdings in fast allen Fällen auch bei Passagieren Alarm geschlagen, die sich einer ärztlichen Strahlentherapie unterzogen hatten. Es bedürfe neuer Entwicklungen, um solche Fälle automatisch herauszufiltern. dpa

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