Gesundheit : Die Alternativen

Bei Wechseljahresbeschwerden sind Hormone bewährt – aber es gibt andere Möglichkeiten

-

Wechseljahresbeschwerden

Hitzewallungen:

Den Lebensstil ändern - sich nicht zu warm anziehen, in einem kühlen Raum schlafen, weniger Stress, weniger scharfe Gerichte und Kaffee. Atemübungen und Übungen zum Stressabbau, etwa Meditation und andere Methoden

- Soja enthält wie einige Kräuter pflanzliche Östrogene und kommt zum Beispiel in Tofu und Sojamilch vor. Vermutlich lindern pflanzliche Östrogene nur leichtere Beschwerden. Sichere Belege für die Wirksamkeit gibt es nicht.

- Medikamente gegen Depressionen haben ebenfalls einen gewissen Effekt.

Trockene Scheide:

- Vaginale Gleitmittel und Cremes

- Produkte, die Östrogen direkt in der Scheide abgeben, etwa Cremes.

Stimmungsschwankungen:

- Änderung des Lebensstils, genug Schlaf, viel Bewegung

- Entspannungsübungen

- Medikamente gegen Depressionen oder Angstgefühle

Schlafstörungen:

- Frei verkäufliche Schlafmittel

- Milchprodukte, etwa ein Glas Milch oder Joghurt (möglichst fettarm)

- Sport morgens oder am frühen Nachmittag treiben, später verlängert er das Wachsein

- Heiße Dusche oder Bad vorm Schlafen

Gedächtnisstörungen:

- Konzentrations- und Gedächtnisübungen

- Lebensstil ändern, besonders: mehr Schlaf und körperliche Aktivität

Probleme nach den Wechseljahren

Osteoporose (brüchige Knochen):

- Dem Verlust an Knochensubstanz kann man vorbeugen, indem man sich kalziumreich und mit ausreichend Vitamin D ernährt. Auch die zusätzliche Zufuhr per Tablette ist denkbar, aber man sollte zuvor mit seinem Arzt sprechen, weil man auch des Guten zu viel tun kann. Kalziumreich sind zum Beispiel magere Milchprodukte, Fisch wie Lachs oder Sardinen, Gemüse wie Broccoli oder Kohl. In Sachen Vitamin D ist es meist ausreichend, 20 Minuten am Tag in die Sonne zu gehen, denn Vitamin D wird in der Haut gebildet. Es ist außerdem in Eiern und fettem Fisch (Sardinen, Makrelen, Lachs) enthalten. Körperliche Bewegung drei- bis viermal in der Woche (Spazierengehen, Joggen, Treppensteigen, Tanzen, Tennis) ist ebenfalls wichtig.

- Auch andere Medikamente können dem Knochenschwund vorbeugen, etwa das „Designer-Östrogen“ Raloxifen, Bisphosphonate und Calcitonin.

Herzleiden:

- Lebensstil: Gesund ernähren, nicht Rauchen, wenig Alkohol, viel Bewegung

- Vorbeugen und Bekämpfen von hohem Blutdruck, Cholesterin, Diabetes

- Einnahme von Herzmitteln wez

0 Kommentare

Neuester Kommentar