Gesundheit : Die Anti-Grippe-Pille

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Der beste Schutz gegen die „echte“ Grippe ist eine rechtzeitige Impfung im Oktober oder November. Sie hält drei bis vier Monate vor. Inzwischen kann man die Grippe auch dann bekämpfen, wenn sie bereits ausgebrochen ist. Seit 1999 ist in Deutschland das Mittel Zanamivir (Markenname „Relenza“) zugelassen. Es muss eingeatmet werden. Mehr Komfort verspricht die seit Herbst 2002 erhältliche Grippepille Oseltamivir (Handelsname „Tamiflu“), die einfach geschluckt werden kann. Beide Stoffe gehören zu den Neuraminidasehemmern. Das sind Substanzen, die das Ablösen der Viren von den befallenen Zellen verhindern. Entscheidend für den Erfolg ist die frühzeitige Einnahme bei Verdacht auf Grippe, am besten in den ersten 48 Stunden. Die Grippemittel verkürzen die Krankheitsdauer und schützen vor schwerem Verlauf und Komplikationen. Auch können Angehörige von Grippekranken oder hochgradig Gefährdete Oseltamivir vorbeugend einnehmen. wez

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