Gesundheit : Die „Dunkle Energie“ gibt es womöglich gar nicht

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In der Vergangenheit gab es im Kosmos weniger Zusammenballungen von Galaxien als heute. Zudem hat sich offenbar auch die Form dieser Galaxienhaufen mit den Jahrmilliarden geändert. Das haben David Lumb und seine Kollegen von der europäischen Weltraumorganisation Esa bei Messungen mit dem Röntgensatelliten „XMMNewton“ festgestellt. Die Forscher schließen aus der Beobachtung ferner, sehr alter Galaxienhaufen, dass es die „Dunkle Energie“, die neueren Beobachtungen zufolge 70 Prozent des Universums ausmachen soll, womöglich gar nicht gibt. Denn Galaxienhaufen könnten nur dann im Laufe der Zeit immer weiter angewachsen sein, wenn die Dichte der herkömmlichen Materie im All hoch sei. Wäre die Dunkle Energie dagegen vorherrschend, hätten die Galaxienhaufen schon früh aufhören müssen zu wachsen. Die Existenz der Dunklen Energie würde erklären, warum sich das All immer schneller ausdehnt. tdp

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