Gesundheit : „Die Favoriten gewannen“

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Alle drei diesjährigen Nobelpreisträger für Physik, David Gross, David Politzer und Frank Wilczek, kommen aus den USA. Sie entdeckten wichtige Prinzipen der „starken Kernkraft“, eine der vier Naturkräfte. Von der Stockholmer Auswahl wenig überrascht war Christoph Berger, Universität Aachen. „Sie gehörten zu den Favoriten“, sagt der Physiker.

Der 63jährige David J. Gross stammt aus Washington, promovierte 1966 in Berkeley (Universität von Kalifornien), ging an die Universität Princeton und lehrt heute in Santa Barbara (ebenfalls Universität von Kalifornien). „Gross ist sich seines Wertes bewusst und tritt auch entsprechend auf", sagt Berger. Als „sehr umgänglich und eloquent“ empfindet er dagegen den 53-jährigen Frank Wilczek (Massachussetts Institute of Technology), der als 21-jähriger Doktorand bei Gross die jetzt ausgezeichneten Arbeiten machte. Berger kennt beide Forscher von der Verleihung des letztjährigen Preises der Europäischen Physikalischen Gesellschaft in Aachen. Nicht angereist war damals David Politzer (California Institute of Technology). „Politzer hat sich sehr zurückgezogen“, sagt Berger. Nicht einmal das Alter ist bekannt. „Ich bin gespannt, ob er nach Stockholm kommen wird“, überlegt Berger. pja

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