Gesundheit : Die großen Entdecker

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Das heute weltgrößte Zentrum für Teilchenphysik, der „Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire“, wurde am 29. September 1954 ins Leben gerufen. Ende der 60er Jahre entwickelte Georges Charpak am Cern neue Methoden, dank derer Partikel nicht mehr fotografisch, sondern elektronisch registriert werden konnten. Für die „Vieldrahtproportionalkammer“erhielt er 1992 den Nobelpreis. Den hatten schon 1984 die CernForscher Carlo Rubbia und Simon van der Meer eingeheimst. Sie entdeckten Anfang der 80er Jahre zwei Botenteilchen „W“ und „Z“, die die elektroschwache Wechselwirkungskraft vermitteln. Diese Kraft reguliert etwa die Kernreaktionen in der Sonne. 1989 erfand Tim Berners-Lee am Cern das World Wide Web. 2002 erzeugten Forscher hier erstmals größere Mengen Anti-Wasserstoff-Atome. Heute arbeiten am Cern jährlich 6500 Forscher aus 80 Nationen. Der Jahresetat beträgt 900 Millionen Euro, jeder fünfte davonausDeutschland. tdp

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