Gesundheit : „Die großen Reserven müssen genutzt werden“ Hans-Olaf Henkel fordert

Wettbewerb an Schulen und Unis

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In die Debatte um höhere Ausgaben für die Bildung und das Rentenproblem hat sich jetzt auch HansOlaf Henkel eingeschaltet. „Die reflexartige Forderung nach mehr Geld genügt nicht“, sagte der Präsident der Leibniz-Gemeinschaft und ehemalige Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie gestern dem Tagesspiegel. Wie berichtet hatte der Generalsekretär der SPD, Olaf Scholz, gesagt, Deutschland müsse viel mehr Geld als bisher in die Bildung seiner Kinder investieren, damit sie später nicht auf staatliche Transferleistungen angewiesen seien.

Hans-Olaf Henkel dagegen hält es für erforderlich, die „großen Reserven in unserem Bildungssystem“ zu nutzen, um es effizienter zu machen. Hierbei habe die Bundesregierung aber bisher versagt. „Statt Wettbewerb zwischen Schülern, Schulen, Studenten und Universitäten zu fördern, wird das System immer weiter gegängelt“, beklagte Henkel. Wenn der SPD-Generalsekretär die Bildung tatsächlich verbessern wolle, solle er sich für Studiengebühren und Eingangsprüfungen an den Universitäten einsetzen. Nur dann könnten sie in einen Wettbewerb um Studenten treten. Im Übrigen sei die Weiterbildung der Älteren genauso wichtig wie die Bildung der Jungen, um die Rentenkassen zu entlasten. -ry

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