Gesundheit : Die Möbelfirma stellt den Einkauf um

Das schwedische Möbel-Unternehmen Ikea will künftig auf die Verwendung von Urwaldholz verzichten. Der gesamte Holzeinkauf solle schrittweise umgestellt werden, teilte Ikea am Mittwoch in einer in Hamburg veröffentlichten gemeinsamen Erklärung mit der Umweltschutzorganisation Greenpeace mit. "Langfristig wollen wir gewährleisten, dass alle unsere Holz-Rohmaterialien aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen", betonte die Umweltmanagerin der Firma, Susanne Pulverer-Bergstrand. Von September 2000 an solle im ersten Schritt kein Massivholz aus Urwäldern mehr verwendet werden.

Das schwedische Möbelunternehmen Ikea verbraucht nach eigenen Angaben rund fünf Millionen Kubikmeter Holz in jedem Jahr. Wichtigster Standort des Konzerns, der 153 Filialen in 28 Ländern unterhält, ist Deutschland.

"Wir müssen erreichen, dass sich nun auch andere Unternehmen insbesondere aus der Papier-, Möbel- und Bauholz-Branche dem Verzicht auf Urwaldholz anschließen", sagte Greenpeace-Waldexperte Thomas Henningsen. Die Zerstörung der Urwälder nehme immer größere Ausmaße an. Nur noch ein Fünftel der Urwälder der Erde sei erhalten, ein Großteil dieser Waldgebiete sei akut gefährdet.

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