Gesundheit : Diepgen stellt sich vor die Hochschulen

ide

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Eberhard Diepgen, hat sich zu Berlin als Wissenschaftsstandort bekannt. "Die Stadt muss auf Ausbildung setzen", sagte er am Rande der Grundsteinlegung für das Physikinstitut der Humboldt-Universität in Adlershof. An der Zahl 85 000 Studienplätzen in Berlin will Diepgen nicht rütteln lassen. "An dieser Zahl wird nicht herumgefummelt", sagte er im Hinblick auf das Gutachten des Wissenschaftsrats.

Kritik äußerte er an den derzeitigen Diskussionen über die Institute für Regionalwissenschaften: Osteuropa Institut, Frankreich-Zentrum, Großbritannien-Zentrum. Im Hinblick auf Diskussionen, das Osteuropa Institut der Freien Universität zu schließen, sagte er: "In Berlin, einem Zentrum der Ost-West-Beziehung, geht die Kritik am Osteuropa Institut an der Sache vorbei." Auch das England- und das Frankreich-Institut könnten nicht ohne weiteres geschlossen werden, da sie mehr leisten würden, als "Nostalgie mit den westlichen Alliierten zu betreiben". Der Wissenschaftsrat hat inzwischen seine Schließungsempfehlung gemildert und dem Land Berlin aufgegeben, die Regionalinstitute zu evaluieren. Vom Prinzip her sieht der Wissenschaftsrat in der besonderen Ausrichtung auf Regionen kein die Wissenschaft förderndes Prinzip.

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