Gesundheit : DIW: Wissenschaft bringt Geld nach Berlin

U.S.

Jede vom Berliner Senat für die Wissenschaft und Forschung in Berlin ausgegebene Markt "schafft eine dreimal so hohe Nachfrage." Das hat jetzt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in seinem Wochenbericht festgestellt. Im vergangenen Jahr hätten die Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen eine regionale Nachfrage von 6,8 Milliarden Markt erzeugt - das entspreche 4,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts von Berlin. Dieser Nachfrage hätten 2,2 Milliarden Mark an Ausgaben der Stadt für die Wissenschaft gegenübergestanden.

Zum Beispiel seien für die außeruniversitären Forschungseinrichtungen von Berlin 280 Millionen Mark aufgewendet worden, aber der Bund habe für diese Institute für jede Landesmark zwei Mark aus seinem Etat beigesteuert. Hinzu kämen die eingeworbenen Drittmittel aus den Ministerien, von Stiftungen und der Wirtschaft, so dass insgesamt 3,60 Mark auf eine Mark des Berliner Senats gekommen seien. Jede Berliner Mark, die an die Forschungsinstitute gezahlt werde, schaffe das 3,8-Fache an regionaler Nachfrage.

Bei den Hochschulen und Universitäten ist das Verhältnis nicht ganz so gut, aber es wird immerhin noch das 2,9-Fache an regionaler Nachfrage erreicht. Allein die Ausgaben der rund 130 000 Studenten in Berlin "stoßen eine Gesamtnachfrage von gut zwei Milliarden Mark an".

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