Gesundheit : Dozenten verdienen wie vor 30 Jahren

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Seit 1973 verdienen die an Berliner Universitäten beschäftigten Privatdozenten das Gleiche: Ihre Unterrichtsgeldpauschale beträgt pro Semesterwochenstunde 76,69 Euro. Das geht aus einer Kleinen Anfrage des SPD-Abgeordneten Michael Arndt hervor. Wie sich das Honorar in den letzten zehn Jahren in anderen Bundesländern entwickelt habe, sei der Kultusministerkonferenz nicht bekannt, heißt es weiter in der Antwort von Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner (SPD). Bei Privatdozenten handelt es sich um Nachwuchswissenschaftler, die nach ihrer Habilitation auf den Ruf auf eine Professur warten. Zur Aufrechterhaltung ihrer Lehrbefugnis müssen sie mindestens eine Semesterwochenstunde unterrichten.

An der FU sind zurzeit 318 Privatdozenten tätig, an der HU 164 und an der TU 233, so Zöllner. Wie sich der Anteil der Privatdozenten an der Lehre im Vergleich zum sonstigen Lehrpersonal entwickelt hat, konnten die FU und die TU noch nicht ermitteln. Die TU geht aber davon aus, dass die absolute Anzahl der Privatdozenten in den vergangenen zehn Jahren relativ konstant geblieben sei. Die HU berichtet, der Anteil von Privatdozenten am Lehrpersonal sei von 0,18 Prozent im Jahr 1997 auf 4,15 Prozent im Jahr 2006 gestiegen. akü

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