Gesundheit : Dozentin sein dagegen sehr!

Michael Schwan,Nikola Dzembritzki[FU Berlin<p]

So sieht es also auf der anderen Seite aus - ei der Daus, wer hätte das gedacht. Liebe, verehrte Frau König, wir sind geneigt, Ihnen eine Einführung in die Didaktik zuzusenden. Sie sind nur ein weiteres Beispiel dafür, daß Menschen ohne Kenntnisse der Didaktik im Lehrbetrieb nur wenig zu suchen haben.

Was muss das für eine erschreckende Erfahrung für Sie sein, dass 40 Studierende oder auch mehr sich für Ihre Seminare interessieren - und sogar Scheine bei Ihnen machen wollen. Und das, wo Sie gerade aus der Toskana heimgekehrt sind; aus den "Ferien" - wir nennen es übrigens "Vorlesungsfreie Zeit" - was deutlich macht, dass es sich bei diesen Wochen um Zeit handelt, in der gearbeitet, geforscht, studiert werden darf.

Seien Sie tapfer, wenn Sie mal wieder "Häkelmuster" in Ihren zu korrigierenden Arbeiten finden - denken Sie daran, auch hinter die Oberfläche zu schauen.

Schauen Sie vor allem einmal auch hinter Ihre eigene Oberfläche. Fragen Sie sich nach Ihren Erwartungen an die Universität und den Lehrbetrieb. Überprüfen Sie Ihr Menschenbild. Dieses Verfahren sollte Ihnen auch bei der Forschung helfen können.

Liebe Frau König, wechseln Sie Ihren Beruf! Den Studierenden und der Universität zuliebe - und schlußendlich täten Sie auch sich selbst einen Gefallen.

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