Gesundheit : Ehrung: Lasker-Preis für "Knock-out-Maus"

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Die Erfinder der "Knock-out-Maus" und der Reagenzglas-Befruchtung bekommen den Lasker-Preis 2001, die nach dem Nobelpreis wichtigste Ehrung für medizinisch-biologische Forschung.

Der Preis in der Sparte Grundlagenforschung geht an Mario Capecchi (Universität von Utah, Salt Lake City, USA), an Martin Evans (Cardiff University, Großbritannien) und an Oliver Smithies (University of North Carolina, USA). Ihre Forschung ermöglichte die Zucht von Mäusen, bei denen ein bestimmtes Gen ausgeschaltet ("knock-out") ist. So lassen sich im Tierversuch Krankheiten studieren, bei denen bestimmte Erbmerkmale mitspielen - zum Beispiel Krebs, Mukoviszidose und Gefäßverkalkung.

In der Kategorie "klinische" (also angewandte) Forschung gewann Robert Edwards (Universität von Cambridge). Zusammen mit dem 1988 verstorbenen Patrick Steptoe hat Edwards die Technik der Reagenzglas-Befruchtung (In-vitro-Fertilisation) entwickelt, die seit 1978 zu mehr als einer Millionen Geburten trotz Unfruchtbarkeit führte.

Den Preis in der Kategorie Öffentliches Gesundheitswesen und Gesundheitswissenschaften bekam William Foege von der Emory-Universität in Atlanta, USA. Foege erforschte 1966 eine Pocken-Epidemie in Afrika und untersuchte die Ursachen des Toxischen Schocks sowie des Reye-Syndroms, eines Hirnleidens.

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