Gesundheit : Ein Bündnis will im Herbst zu Protesten aufrufen

Ein Bündnis, dem die meisten Studentenverbände angehören, soll im Herbst zu einer bundesweiten Protestwoche gegen Studiengebühren aufrufen. Der Geschäftsführer des Bündnisses, Olaf Bartz, erklärte in Bonn, am besten wäre eine Verankerung des Studiengebührenverbots im Hochschulrahmengesetz. Bisher ist davon die Rede, einen Staatsvertrag über ein zeitweiliges Verbot von Studiengebühren abzuschließen.

Nach den Vorstellungen der Studenten müssten auch die bereits eingeführten Gebühren von 1000 Mark pro Semester für Langzeitstudenten in Baden-Württemberg unterbunden werden sowie die Gebühren für Zweitstudien in Bayern. Außerdem wollen die Studenten erneut gegen die Einschreibgebühren in Höhe von 100 Mark in Niedersachsen und Berlin protestieren, die sie als verkappte Studiengebühren werten.

Bei der Aktionswoche im Herbst seien Podiumsdiskussionen, Informationsveranstaltungen und Protestakte an mehr als 30 Hochschulen geplant. Orte des Protests sollen die großen Universitäten Münster, Köln , Essen, Bonn, Berlin und München sein. Beteiligungen werden auch aus Baden-Württemberg, Brandenburg und Sachsen erwartet. Geschäftsführer Bartz kommentierte: "Ich habe lange nicht erlebt, dass so viele an einem Strang ziehen."

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