Gesundheit : Ein Fettpölsterchen für die Knochen

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Amerikanische Forscher haben aus den Stammzellen des Fettgewebes von Mäusen neue Knochenmasse für die Tiere gewonnen. Sie transplantierten die Stammzellen in Löcher, die sie zuvor in die Mäusesschädel gebohrt hatten. Die Zellen aus den Fettpolstern behoben die Verletzungen wieder und füllten die Löcher mit neuem Knochenmaterial. Michael Longaker von der Stanford Universität in Palo Alto im US Bundesstaat Kalifornien und seine Kollegen unterstützten den Heilungsprozess mit Apatit, einer natürlichen Knochensubstanz. Schon binnen acht Wochen füllten sich die Löcher jeweils zu 84 bis 99 Prozent mit neuem Knochengewebe. Nach zwölf Wochen waren sie gänzlich geschlossen. dpa

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