Gesundheit : Ein ganzer Leiter

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Am liebsten hätte sich Institutsdirektor Abbas Ourmazd in seinem neuen Gebäude Rutschen zwischen den Etagen gewünscht. "Da wären die Leute in Bewegung und Stimmung gekommen und hätten die Distanz zueinander verloren", sagt der 45-Jährige. Doch der Architekt sei nicht zu überzeugen gewesen. Aber er habe in dem Bau viele Ideen verwirklichen können, damit die Mitarbeiter ins Gespräch kommen. Kommunikation sei heute das Wichtigste. Niemand dürfe sich an seinem Arbeitsplatz abkoppeln. Wer einen Kollegen aufsuchen wolle, müsse extra lange Wege in Kauf nehmen, damit er vielen Leuten begegnen könne.

Der in Iran geborene Ourmazd hat sich nicht nur mit der Architektur einen Traum erfüllt. Vor vier Jahren kam er nach Frankfurt, seitdem arbeitete er auf ein Institut hin, mit dem er die Weltspitze erobern kann. Nun hat er einen Meilenstein zurückgelegt. Er studierte in Oxford und arbeitete zwölf Jahre bei dem Telefonriesen AT & T in New Jersey. Dann zog es ihn mit seiner Frau nach Deutschland und schließlich nach Frankfurt. Bei der Diskussion der Frankfurter über den umstrittenen Beitrag des ZDF-Magazins "Frontal" gehörte er zu den schärfsten Anklägern der Redakteure.

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