Gesundheit : Ein gutes Gedächtnis ist Übungssache

Mit einer „Visualisierungsstrategie“ lassen sich Dinge besser merken

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Gedächtniskünstler benutzen Strategien, die auch unsereins lernen kann. In einer Studie, veröffentlicht im Fachblatt „Nature neuroscience“, zeigten sich keine Unterschiede in der Anatomie des Hirns von Gedächtnisakrobaten und normalen Menschen. Doch während einer Gedächtnisaufgabe waren bestimmte Hirnareale bei den Profis besonders aktiv. Darunter auch der Hippocampus, eine Struktur, die am räumlichen Gedächtnis beteiligt ist. Die bevorzugte Strategie der Profis war es, Gegenstände, die sie sich merken sollten, entlang eines imaginären Wegs aufzustellen. So kann man die Sachen, die man einkaufen will, in der Fantasie an markante Stellen der eigenen Wohnung „platzieren“. Anschließend muss man im Gedächtnis nur noch durch die Wohnung gehen – und trifft dabei nacheinander auf die Gegenstände, die es einzukaufen gilt. bas

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