Gesundheit : Entscheidung in mehreren Stufen

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Das Auswahlverfahren im Elitewettbewerb ist mehrstufig. Im Sommer wurden die Unis und ihre Vorhaben von internationalen Gutachtern inspiziert. Sie vergaben Vornoten und lange Gutachten für die Vorhaben. Diese wurden an 26 andere Wissenschaftler weitergeleitet, die von den großen Wissenschaftsorganisationen berufen wurden und die so genannte Gemeinsame Kommission bildeten. Die Kommission gab Förderungsempfehlungen für den Bewilligungsausschuss ab. Dort sollten die 26 Wissenschaftler gemeinsam mit Bundesforschungsministerin Annette Schavan und den 16 Länderministern entscheiden. Im Bewilligungsausschuss kam es zum Eklat, weil die Wissenschaftler den Politikern eine Diskussion über strittige Fälle verwehrten. Der Wettbewerb umfasst drei Disziplinen: Graduiertenschulen, Exzellenzcluster – also große Forschungsvorhaben – und den begehrten Elitestatus. tiw

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