Gesundheit : "Erbschaft unserer Zeit": Die Reihe wird beendet

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Ulrich Eckhardt setzt seine Abschiedstournee fort. Gestern kündigte der scheidende Festspiele-Leiter zum letzten Mal das Herbstprogramm der Vortragsreihe "Erbschaft unserer Zeit - Vorträge über den Wissensstand der Epoche" an. Am 17. Oktober wird der Politologe Benjamin Barber über "The Decline of Consumer Capitalism and the Infantilist Ethos" sprechen, am 14. November folgt der bekannte amerikanische Philosoph Stanley Cavell mit einem Vortrag über "Philosophy the Day after Tomorrow".

Nach fünf Jahren und über 40 Vorträgen geht in diesem Jahr die Erbschaft-Reihe zu Ende. Den feierlichen Abschluss der gemeinsam vom Potsdamer Einstein-Forum und den Berliner Festspielen organisierten Vortragsprogramms bildet am 12. Dezember im Otto-Braun-Saal der Staatsbibliothek Walter Levin mit einem Gesprächskonzert. Levin wird das Streichquartett "An Diotima" von Luigi Nono mit dem Pellegrini-Quartett aufführen. Die Reihe "Erbschaft unserer Zeit" war als Vorlauf zur Ausstellung "Sieben Hügel" konzipiert.

Gary Smith, der als damaliger Chef des Einstein Forums die Vortragsreihe mit ins Leben gerufen hatte, sprach gestern von einer "erfreulichen Bilanz". 30 000 Zuhörer hätten die Vorträge von so bekannten Wissenschaftlern wie Jacques Derrida, Judith Butler oder Richard Rorty angelockt. Einige der Erbschaft-Vorträge sind inzwischen in der Edition Suhrkamp erschienen.

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