Gesundheit : Erhöhtes Erdbeben-Risiko für Bergregionen in Afrika

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Das Risiko von Erdbeben und Erdrutschen in afrikanischen Bergregionen könnte weitaus höher sein als bisher angenommen. Dies sagten Experten zu Beginn einer afrikanischen Berg-Konferenz des UN-Umweltprogramms am Montag in der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Der Kontinent könnte in diesem Jahrhundert von zahlreichen Erdstößen erschüttert werden. Mehr Aufklärung der Bevölkerung, eine bessere Beobachtung und Frühwarnsysteme seien nötig, um auf mögliche große seismologische Aktivitäten vorbereitet zu sein.

In den letzten vier Jahren seien in Afrika mehr als 50 starke Erdbeben registriert worden. Über 23 000 Menschen kamen dabei um. Tausende weitere wurden verletzt oder erlitten wirtschaftlichen Schaden. „Große Gebiete Afrikas sind in einem instabilen, tektonisch aktiven Zustand. Besonders in den Gebirgen droht Gefahr für die wachsenden Bevölkerungen“, sagte Chris Hartnady, ehemaliger Mitarbeiter des Bereichs für geologische Wissenschaften der Universität Kapstadt. Bessere Planung, Kontrolle der Stabilität von Gebäuden und Vorbereitung auf den Notfall könnte die Bedrohung für die betroffenen Anwohner verringern, meinten die Forscher auf der bis Donnerstag andauernden Konferenz. pja/ dpa

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