Gesundheit : Erste Begutachtungvon Helmholtz-Zentren

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Die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands, die Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren, hat den ersten Schritt zu ihrer grundlegenden Reform abgeschlossen. Internationale Experten haben umfangreiche Stellungnahmen zu den Helmholtz-Bereichen Gesundheit sowie Verkehr/Raumfahrt erarbeitet, sagte Helmholtz-Präsident Walter Kröll.

Am 10. Dezember sollen in Bonn die Finanzierungsempfehlungen für Gesundheit und Verkehr/Weltraum auf der Grundlage der Evaluierungen beschlossen werden. Die 15 Helmholtz-Zentren beschäftigen 24 000 Mitarbeiter und verfügen über einen Jahresetat von gut zwei Milliarden Euro. Kröll sagte, die externen Gutachter seien „beeindruckt bis begeistert“ von der Leistung der Zentren. Einige Gruppen gehörten zur Weltspitze, viele lägen über dem Durchschnitt. Nur bei einer kleinen Minderheit der Programmthemen seien auch Leistungen unterhalb internationaler Standards gesehen worden. Aber auch die Spitzenforschung müsse sich in einer „Neuorientierung aller Aktivitäten“ bewähren. Im Wesentlichen gehe es darum, die Finanzierung von einer Förderung von Instituten hin zu einer Förderung von inhaltlichen Programmen umzustellen. dpa

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