Gesundheit : Europa nimmt Kurs auf den roten Planeten

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Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) will von 2011 an nach Leben auf dem Mars suchen. Dies teilte ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain zum Abschluss des Ministerrates am Dienstag in Berlin mit. Die geplante Marsmission namens „ExoMars“ ist Teil der Initiative zur Erforschung des Sonnensystems (AORORA). Mit Landestation, Rover und Tiefenbohrer soll ExoMars auf und unter der Oberfläche des Planeten nach Spuren von Leben suchen. Das bemannte Transportsystem Clipper, das die ESA gemeinsam mit Russland verwirklichen wollte, hat dagegen nur geringe Chancen.

Beschlossen wurde zudem, den rund 400 Millionen Euro starken ESA-Wissenschaftsetat um jährlich 2,5 Prozent für die kommenden fünf Jahre zu erhöhen. Grünes Licht bekam das satellitengestützte Erdbeobachtungssystem GMES, an dem Deutschland einen Anteil von 31 Prozent hat. Mit GMES soll das Ökosystem Erde aus der Ferne genauer beobachtet und analysiert werden. Unverändert beteiligt sich Europa mit 650 Millionen Euro an der internationalen Raumstation ISS. Auch das Ariane-Raketenprogramm soll weiterentwickelt werden. dpa

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