Gesundheit : „Exzellenter Eindruck“

TU bekommt im Elite-Wettbewerb erstes Feedback

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Die Technische Universität Berlin geht zuversichtlich in die Entscheidung der ersten Runde des Elite-Wettbewerbs von Bund und Ländern. Die Anträge der TU seien „sehr, sehr weit gediehen“, sagte TU-Präsident Kurt Kutzler im Akademischen Senat der Uni. Die TU kann in der ersten Runde, die im Oktober entschieden wird, noch in zwei von drei Förderlinien des Wettbewerbs gewinnen: Bei den Forschungsclustern und bei den Graduiertenschulen. Gutachter hätten vor kurzem die geplante Mathematik-Graduiertenschule der TU unter die Lupe genommen. „Ein Gutachter erklärte mir, er habe einen exzellenten Eindruck gehabt“, berichtete Kutzler.

Die Uni müsse sich dabei mit zwei ähnlichen Vorhaben messen. Die Konkurrenten aus Bonn hätten noch am Tag vor der TU-Präsentation damit geworben, dass sie eine Fünf-Millionen-Euro-Spende für ihr Projekt erhalten hätten. „Wir konnten dem unsere Kooperation mit der Deutschen Bank entgegensetzen“, sagte Kutzler. Auch den Antrag für das TU-Forschungscluster in der Chemie hätten die Experten „offensichtlich sehr gut bewertet“. Ein weiterer Antrag auf ein Forschungscluster der TU wird demnächst begutachtet. Das Urteil der Experten ist Grundlage für die Entscheidung von Politikern und Wissenschaftlern im Oktober.

In die zweite Runde des Elite-Wettbewerbs, die derzeit beginnt und im nächsten Jahr entschieden wird, geht die TU mit neuen Projekten. Dazu gehören Forschungscluster im Bereich Maschinenbau sowie „Sustainable Engineering“ und drei Graduiertenschulen. Doktoranden sollen dort in den Gebieten „Physik und ihre Anwendung“, „Architektur und Planung“ sowie „Mensch-Maschinen-System“ ausgebildet werden. Die TU wird sich auch erneut um den wichtigen Elite-Status der gesamten Uni bewerben. In der ersten Runde war die Uni im Vorfeld gescheitert. tiw

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