Gesundheit : „Fluch des Pharaos“ widerlegt

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Der „Fluch des Pharaos“ existiert nicht. Das ist das Ergebnis einer australischen Studie. Die Öffnung des Grabes von Tutench-Amun habe das Leben der daran beteiligten Menschen nicht wesentlich verkürzt, schreibt der australische Mediziner Mark Nelson im „British Medical Journal“ (Band 325, Seite 1482).

Der Forscher der Monash-Universität in Prahran hatte die Lebensdaten von 25 Menschen aus dem Westen, die direkt bei der Graböffnung dabei waren, mit elf verglichen, die sich zu dieser Zeit an einem anderen Ort in Ägypten aufhielten. Diejenigen direkt an der Grabkammer erreichten im Durchschnitt ein Alter von 70 Jahren. Die anderen wurden 75 Jahre alt. Daraus lasse sich kein statistischer Zusammenhang zwischen Graböffnung und Tod ableiten, schreibt Nelson.

Als Erfinderin des „Fluchs des Pharao“ gilt die Schriftstellerin Jane Loudon Webb. Sie sah 1821 in London eine Show, bei der Mumien ausgewickelt wurden und schrieb danach den Roman „Die Mumie“. dpa

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