Gesundheit : Flugangst

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Was ist die Ursache?

29 000 Jahre lang könnte man täglich fliegen, ohne zu verunglücken – statistisch gesehen. Das haben Experten vom Massachusetts Institute of Technolgy ausgerechnet. Trotzdem leidet jeder Dritte unter Flugangst: Feuchte Hände, kalter Schweiß, Herzrasen, Übelkeit, Angst- und Panikgefühle. Die Angst vorm Fliegen hat eigentlich einen ganz verständlichen Ursprung, denn es entspricht nicht unserer Natur, sich in die Luft zu erheben. Hinzu kommen das Gefühl, ausgeliefert zu sein und die Enge an Bord des Flugzeugs. Auslöser der Furcht vorm Fliegen ist dabei häufig ein unangenehmes Flugerlebnis, zum Beispiel heftige Turbulenzen, eine unvorhergesehene Zwischenlandung oder ein Durchstartmanöver.

Wie bekämpft man Flugangst?

Machen Sie sich klar, wie gering das Risiko ist. Entspannen Sie sich – etwa, indem Sie ihre Muskeln zunächst für einige Sekunden anspannen und dann schlagartig lockern. Ruhig atmen, vor allem lang ausatmen.

Was kann man während des Flugs tun?

Man sollte rechtzeitig am Flughafen sein, um sich mit der Atmosphäre vertraut zu machen und keinen (zusätzlichen) Stress zu haben. Viel Wasser und Saft trinken, Kaffee und Alkohol meiden. Ein spannendes Buch lesen oder einen Film anschauen, das Gespräch mit dem Nachbarn und das „Outen“ gegenüber der Stewardess helfen ebenfalls.

Wer hilft?

Die Lufthansa und einige psychologische Institute und KLiniken bieten Kurse an. wez

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