FORMEN VON DEMENZ : FORMEN VON DEMENZ

ALZHEIMER

In etwas mehr als der Hälfte aller Fälle ist es wirklich „Alzheimer“, wenn das Gedächtnis nachlässt. Bei der vom Nervenarzt Alois Alzheimer 1906 erstmals beschriebenen Krankheit lagert sich Beta-Amyloid, die falsch gebildete Form eines Eiweißmoleküls, im Hirn ab und führt zum Abbau von Gewebe.

VASKULÄRE DEMENZ

In rund 15 Prozent der Fälle ist der geistige Abbau Folge von Durchblutungsstörungen im Hirn, die zum Abbau von Nervenzellen führen. Bluthochdruck und Diabetes gelten als Risikofaktoren. Heute nimmt man an, dass viele von einer Mischform von Alzheimer und vaskulärer Demenz betroffen sind.

LEVY-KÖRPERCHEN-DEMENZ

Der deutsche Neurologe Friedrich Levy beschrieb als Erster diese seltene Form, die mit Veränderungen in Nervenzellen einhergeht. Typisch ist, dass geistige Fähigkeiten und Wachheit stark schwanken.

FRONTOTEMPORALE DEMENZ

Hier kommt es durch Abbauprozesse im Stirnhirn zu Veränderungen der Persönlichkeit. Die Betroffenen werden aggressiv, gereizt und ungehemmt.

PSEUDODEMENZEN

. . . sind zum Beispiel die Folge einer Depression und verschwinden, wenn diese wirkungsvoll behandelt wird.

SYMPTOME EINER DEMENZ

. . . können aber auch infolge von Vergiftungen und Mangelzuständen oder von Hirntumoren auftreten – oder infolge eines Normaldruckhydrozephalus (NPH), einer Hirnkammervergrößerung. aml

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