Gesundheit : Forschungsdozenturen: Alternative zum Juniorprof

Weitere Informationen im Internet:<br><br>Stifter

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft fördert eine Alternative für besonders qualifizierte Nachwuchswissenschaftler. 14 solcher neuartigen "Forschungsdozenturen" können ab sofort von den ausgewählten Universitäten ausgeschrieben werden - vier davon in Berlin. Damit soll eine Förderlücke geschlossen und ein neues Personalmodell an den Universitäten erprobt werden, sagte der Generalsekretär des Stifterverbandes, Manfred Erhardt, am Mittwoch in Berlin.

Ähnlich wie bei der mit der Dienstrechtsreform geplanten Junior-Professur sollen mit der "Forschungsdozentur" junge Wissenschaftler eine Einstiegschance in den Professorenberuf erhalten. Sie dürfen nicht älter als 35 Jahre sein und müssen eine überdurchschnittliche Promotion, weitere herausragende Forschungsleistungen, Auslands-, Praktikaerfahrungen sowie Veröffentlichungen vorweisen.

Die Universitäten müssen die Stellen in innovativen, möglichst interdisziplinären Arbeitsgebieten schaffen. Jede Forschungsdozentur wird fünf Jahre mit jährlich 150 000 Marke gefördert. 80 Anträge lagen vor. Zwei Stellen gehen an die FU Berlin (Neuroinformatik und Konfliktforschung), je eine an die Humboldt-Universität (Optik) und an die TU Berlin (Kulturgeschichte). Weitere Universitäten sind Bremen, Erfurt, Hamburg, Konstanz, Marburg, TU München, Münster, Paderborn, Stuttgart.

0 Kommentare

Neuester Kommentar