Gesundheit : Frauenforschung: Auf Wanderschaft

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Die internationale Frauenforschung soll an Niedersachsens Hochschulen Fuß fassen: Zum Sommersemester 2001 wird es eine sogenannte Wander-Gastprofessur für Frauen- und Genderforschung geben. Eingerichtet hat sie das Wissenschaftsministerium. Die Professur ist nicht an eine einzelne Hochschule gebunden. Universitäten und Hochschulen müssen sich vielmehr beim Ministerium um die Professur bewerben. Wer den Zuschlag für ein Semester erhält, entscheidet das Ministerium auf Empfehlung eines wissenschaftlichen Beirats. Die Gastprofessur soll insbesondere für solche Fächer vergeben werden, in denen die Geschlechterforschung noch nicht verankert ist, wie Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Derzeit gibt es in Niedersachen 16 Professuren an Universitäten und vier Professuren an Fachhochschulen, die sich ganz oder teilweise mit Frauenforschung beschäftigen - die meisten von ihnen in den Fächern wie Sozial-, Erziehungs-, und Kulturwissenschaften.

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