Gesundheit : FU: Diskussion statt „Streik“

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Die Studenten der Berliner FU wollen nicht mehr „streiken“ – sondern jetzt in Arbeitsgruppen über die Bedingungen des Bachelorstudiums diskutieren. Erst nach den Weihnachtsferien wollen sie entscheiden, ob sie erneut protestieren. Das beschlossen rund 200 Studierende auf einer Versammlung in der „Silberlaube“ in Dahlem. Zu den Versammlungen zu Beginn des „Warnstreiks“ letzte Woche waren noch fast 1 000 Studenten gekommen. Gestern beklatschten die Anwesenden zwar ein Video, das eine Demo der Studenten vor dem Unipräsidium zeigte. Aber es wurden auch kritische Töne über den einwöchigen Ausstand laut. „Es war für viele Studenten nicht erkennbar, was das Ziel des Streiks war“, hieß es auf einem Papier, das die „AG Mobilisierung“ herumgab. Stefan Günther von der Arbeitsgruppe Hochschulpolitik sprach dennoch von einem „Erfolg“: „Die Unileitung hat sich erstaunlich kommunikations- und kompromissbereit gezeigt.“ urs

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