Gesundheit : Für Kinder lauern viele Gefahren im Haus

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Damit weniger Kinder im Haushalt verunglücken, startet die Bundesarbeitsgemeinschaft Kindersicherheit am 10. Juni eine Informationskampagne für Eltern. „Es geht darum, die andere Erfahrungswelt von Kindern wahrzunehmen und die Welt mit ihren Augen zu sehen“, sagte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) am Donnerstag in Berlin. Die Arbeitsgemeinschaft wurde vor zwei Jahren ins Leben gerufen und hat den 10. Juni zum „Kindersicherheitstag“ erklärt. Das Motto der neuen Kampagne lautet: „Ich sehe was, was du nicht siehst.“

Nach Angaben der Bundesarbeitsgemeinschaft verletzt sich in Deutschland alle 18 Sekunden ein Kind so schwer, dass es zum Arzt muss. Haushaltsunfälle liegen damit noch vor der Zahl der Verkehrsunfälle - von rund 13 Millionen Kindern verunglücken im Jahr rund 334 000 zu Hause und 230 000 auf der Straße. Im Jahr 2000 starben 532 Kinder durch Haushaltsunfälle.

Die häufigsten Kinderunfälle im Haushalt sind Stürze - beispielsweise von der Wickelkommode, vom Hochbett oder im Treppenhaus. Die Küche ist eine weitere Gefahrenquelle: Viele Kinder verletzen sich mit Messern, verbrühen sich mit heißen Flüssigkeiten oder oder verbrennen sich am Herd. Unterschätzt wird auch die Gefahr des Ertrinkens, beispielsweise in der Badewanne oder im Garten- Swimmingpool.dpa

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