Gesundheit : Gebühren: „Ausfälle über Fonds sichern“

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Hamburgs Wissenschaftssenator Jörg Dräger (parteilos) hat sein Modell zur Studienfinanzierung modifiziert. Gestern stellte er in Berlin ein „sozialverträgliches Darlehensmodell zur Deckung der Studiengebühren“ vor. Nach Drägers „Hamburger Modell“, das er zuletzt im Juli propagierte, sollte das Darlehen noch Gebühren und Lebenshaltungskosten abdecken. Das sei jedoch derzeit nicht durchsetzbar, weil weder die 16 Länder noch der Bund bereit seien, das Bafög aufzugeben, sagt Dräger. Deshalb schlägt er vor, zunächst nur die Gebühren – 500 Euro pro Semester – mit Studentendarlehen zu finanzieren. Sie sollen nach Abschluss des Studiums einkommensabhängig zurückgezahlt werden. Die erwarteten Ausfälle sollten die Unis, die die Gebühren selbst einnehmen, über Risikofonds absichern. ry

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