Gesundheit : „Gegen Panik helfen Kontakte“

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Macht Studieren krank, Frau Meibohm?

Nein, natürlich nicht. Aber man kann schon sagen, dass die Studienzeit eine besonders krisenanfällige Phase ist. Die Studierenden fragen sich: Was kann ich? Schaffe ich das alles? Viele fühlen sich von den Anforderungen erdrückt, sie sollen Auslands- und Berufserfahrung vorweisen, schnell studieren und exzellente Noten bringen. Am besten alles gleichzeitig. Bei den Studierenden baut sich dann eine richtiggehende Panik vor Prüfungen auf, sie haben Angst zu versagen. Oder sie schieben ihre Abschlussarbeit ewig vor sich her, weil sie nicht wissen, womit sie anfangen sollen. Andere Probleme sind Arbeits- und Konzentrationsstörungen, Kontaktschwierigkeiten, Selbstwertzweifel, Berufs- und Existenzängste.

Wie kann man das verhindern?

Studienanfänger sollten auf ihre Kommilitonen zugehen, sie ansprechen, gemeinsam etwas unternehmen und Lerngruppen bilden. Wenn man sich gegenseitig hilft und über Schwierigkeiten redet, dann stauen sich Ängste und Zweifel gar nicht erst auf. Im ersten Semester sollten daher die sozialen Kontakte im Vordergrund stehen, damit man danach sicher ins Studium starten kann.

Ulrike Meibohm ist Psychologische Studienberaterin an der Technischen Universität

Mehr dazu im Internet:

www.studienberatung.tu-berlin.de

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