Gesundheit : Geldsegen für zehn Forscher

Erstmals 2,5 Millionen Euro als Preissumme

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Der Leibniz-Preis hat in Deutschland hohes Ansehen. Er soll die Arbeitsbedingungen herausragender Wissenschaftler verbessern und ihre Forschungsmöglichkeiten erweitern. Aus 129 Vorschlägen wurden die zehn Preisträger für das Jahr 2007 ausgewählt. Die neuen Leibniz-Preisträger erhalten erstmals jeweils eine Summe von 2,5 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Diese Mittel können sie in einem Zeitraum von bis zu sieben Jahren für ihre Forschungsarbeiten einsetzen.

Neben dem Potsdamer Gerald Haug (siehe Interview) wurden ausgezeichnet:

Jens Claus Brüning (40), Hormonspezialist am Institut für Genetik der Universität zu Köln. Brüning erforscht die Grundlagen der Zuckerkrankheit (Diabetes).

Patrick Bruno (42), Physiker am Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik, Halle/Saale. Bruno arbeitet auf dem Gebiet der Festkörperphysik und des Magnetismus.

Magdalena Götz (44) ist Neurowissenschaftlerin am GSF-Forschungszentrum, Neuherberg, und Institut für Physiologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie befasst sich mit der Entwicklung des Gehirns.

Peter Gumbsch (44) ist Werkstoffwissenschaftler an der Uni Karlsruhe sowie Leiter des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik (IWM) in Freiburg und Halle .

Bernhard Jussen (47), Mittelalterliche Geschichte, Universität Bielefeld.

Guinevere Kauffmann (37), Astrophysikerin am Max-Planck-Institut für Astrophysik, Garching, untersucht die Entwicklung von Galaxien.

Falko Langenhorst (42), Mineraloge am Institut für Geowissenschaften der Universität Jena, entdeckte erstmals Hochdruckmineralien in Marsmeteoriten.

Oliver Primavesi (45), Klassische Philologie, Ludwig-Maximilians-Universität München.

Detlef Weigel (44) ist Experte für Pflanzliche Entwicklungsbiologie am MaxPlanck-Institut für Entwicklungsbiologie, Tübingen.

Die Verleihung der Preise findet am 13. März 2007 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin statt. Tsp

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