Gesundheit : Gen in embryonalen Stammzellen ausgeschaltet

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Forscher haben erstmals gezielt ein Krankheitsgen in embryonalen Stammzellen von Menschen ausgeschaltet. Dieser Vorgang sei bisher nur bei Mäusen möglich gewesen, teilte die Universität von Wisconsin in Madison mit. Embryonale Stammzellen sind der Grundstock, aus denen sich alle rund 220 verschiedenen Zellarten im Körper entwickeln. Manche Mediziner hoffen, sie einmal zur Gewinnung von Ersatzorganen und gewebe nutzen zu können. Der Beitrag des aus Deutschland stammenden Forschers Thomas Zwaka und des US-Forschers James Thomson ist in der Online-Ausgabe des Journals „Nature Biotechnology“ veröffentlicht. Jetzt hoffen die Forscher, künftig einmal Insulin produzierende Stammzellen für Diabetiker oder Dopamin produzierende Stammzellen für Parkinson-Kranke herstellen zu können. Außerdem wollen sie Gene ausschalten, die das Abwehrsystem gegen Spenderorgane oder -gewebe mobilisieren. dpa

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