Gesundheit : Gestorben: FU-Gründerstudent Rögner-Franke

U.S.

Der Kreis der Gründerstudenten der Freien Universität wird immer enger. Vor kurzem ist Horst Rögner-Franke im Alter von 81 Jahren gestorben. Im Zweiten Weltkrieg war Rögner-Franke vor Leningrad schwer verwundet worden. Nach Kriegsende begann er 1946 an der Universität Unter den Linden im sowjetischen Sektor zu studieren. Aber nach kurzer Zeit legte er seine Ämter im dortigen Studentenrat sowie im Rat der Medizinischen Fakultät aus Protest gegen politische Repressalien nieder. Danach beteiligte er sich am Aufbau der Freien Universität im amerikanischen Sektor und dort speziell in seinem Fachgebiet, der Zahnmedizin. Auf der Gründungsfeier der Freien Universität am 4. Dezember 1948 im Titaniapalast war Rögner-Franke einer der Redner.

Nach dem Abbruch des Studiums im Jahr 1954 arbeitete Rögner-Franke als Referent in der Konrad-Adenauer-Stiftung und im Bundespresseamt. Seit den sechziger Jahren war Rögner-Franke auch als Dozent an Berliner Volkshochschulen tätig.

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