Gesundheit : "Großer Bruder" tritt auf die Autobremse - ein Satellit kann Tempo regeln

Der "Große Bruder", eine satellitengesteuerte Überwachungsanlage in jedem Auto, wird möglicherweise in einigen Jahren die Briten am schnell fahren hindern und aus dem Weltraum automatisch auf die Bremse treten. Innerhalb von zehn Jahren könnte die zwangsweise Geschwindigkeitskontrolle weit verbreitet sein, meinen Experten nach dreijährigen Tests.

Wie die Zeitung "The Daily Telegraph" am Dienstag berichtete, soll das britische Verkehrsministerium in Kürze den Bericht von Fachleuten der Universität Leeds und des Forschungsinstituts der Autoindustrie erhalten. Darin heißt es, es sei durchaus möglich, unter Einsatz der modernen Satelliten-Navigation (GPS) das Tempo von Autos zu drosseln, falls diese auf einer Straße schneller als erlaubt fahren. Auch könnte etwa bei Nebel oder schlechtem Wetter die Geschwindigkeit gedrosselt werden.

"Wir untersuchen das. Das bedeutet nicht, dass wir das einführen", sagte ein Sprecher des Verkehrsministeriums. Edmund King vom Automobilclub RAC hält diese Maßnahme jedoch für "außerordentlich unpopulär". Für ihn steht die "bürgerliche Freiheit" auf dem Spiel. "Ein solches System würde bedeuten, dass der Aufenthaltsort aller Autos ständig erfasst werden kann." Andrew Head vom Automobilclub AA hingegen sagte, es werde kaum möglich sein, "so etwas nicht irgendwann einzuführen".

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