Gesundheit : Gutachten: grünes Licht für Stammzellforscher

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Die Arbeit deutscher Forscher mit menschlichen embryonalen Stammzellen im Ausland ist prinzipiell nicht strafbar. Das haben zwei Rechtsgutachten ergeben, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in Auftrag gegeben hatte. Voraussetzung sei, dass im Ausland ohne Bezug auf das Inland gearbeitet werde, erklärte die DFG am Donnerstag in Bonn. Das gelte unabhängig davon, in welcher Weise die Wissenschaftler in das Projekt eingebunden seien – sei es, dass sie unmittelbar an der Durchführung des Vorhabens beteiligt sind oder dieses nur technisch oder wissenschaftlich unterstützen.

Als strafbar werten die Gutachter die Beteiligung an Forschungsprojekten im Ausland, wenn dadurch nicht genehmigte Vorhaben im Inland unterstützt werden oder eine nicht genehmigte Einfuhr embryonaler Stammzellen ermöglicht wird. In Deutschland ist die Arbeit mit importierten Stammzellen strikt reglementiert und muss von Fall zu Fall behördlich genehmigt werden. Die Herstellung solcher Zellen ist verboten. dpa

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