Gesundheit : Harems sind erfolgreicher

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Monogame Säugetiere sind eher vom Aussterben bedroht als solche, bei denen sich Harems bilden, berichtet das Fachblatt „Conservation Biology“. Zoologen beobachteten die Naturreservate Ghanas. Dabei zeigte sich, dass Buffalos, bei denen ein Männchen mehrere Weibchen für sich beansprucht und von der Konkurrenz abschirmt, sich munter vermehren. Die Zahl der Antilopen hingegen, bei denen ein Männchen einem Weibchen treu ist, geht offenbar zurück. Über den Grund können die Biologen nur spekulieren. Harems sind womöglich deshalb stabiler, weil der Tod eines Männchens kaum etwas an der Paarung ändert: Entweder ein Männchen stirbt, das ohnehin nicht zum Zuge gekommen ist – oder es handelt sich um den Haremshalter, der bald ersetzt wird. Bei monogamen Arten gibt es diesen Überschuss nicht: Sobald das Männchen stirbt, steht das Weibchen ganz alleine da. bas

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