Gesundheit : Harz konservierte das Ur-Insekt

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In einer Mine im südasiatischen Myanmar (früher Birma) fanden Forscher ein in Bernstein eingeschlossenes Insekt. Das rund 100 Millionen Jahre alte Fossil ist nur knapp drei Millimeter lang – sieht den heutigen Honigbienen aber erstaunlich ähnlich. Am „Oberschenkel“ (Femur) trug die Ur-Biene bereits

gespaltene Haare, an denen sich Blütenstaub besonders gut verfängt. Das ist ein Indiz dafür, dass Bienen schon in der frühen Kreidezeit Pollen sammelten und damit zur Bestäubung, also zur Fortplanzung von Blütenpflanzen beitrugen. Dass die Ur-Biene so winzig war, wundert die Forscher nicht: „Zur Kreidezeit hat es auch winzige Blumen gegeben“, berichten sie im Fachblatt Science (Band 314, Seite 614). dal

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