Gesundheit : Haschischraucher und Polizei-Sklaven

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Die antiken Geschichtsschreiber, darunter Herodot und Plinius d. Ä., beschrieben die Skythen mit einer Mischung aus Faszination und Ekel. Die wilden Reiter aus dem Osten tränken das Blut ihres ersten erlegten Feindes und hängten die Haarschöpfe der Erschlagenen ans Zaumzeug. In speziellen Zelten berauschten sie sich an den Dämpfen verkohlter Hanfsamen. Ihre Religion erschien den Autoren fremd: Sie hätten keine Tempel und verehrten vermenschlichte Götter. Für den Kriegsgott werde über einem Schwert alljährlich das Blut jedes 100. Gefangenen ausgeschüttet. Als Krieger wurden die Skythen bewundert: Sie kämpften vom Rücken ihrer galoppierenden Pferde mit Lanzen oder rückwärts mit Pfeil und Bogen schießend. Geschätzt waren skythische Sklaven in Athen. Dort dienten sie unter anderem als Bogenschützen der Polizei. zet

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