Gesundheit : Hochleistungsrechner für Uni-Rechenzentren: Schnellere Computer für die Standorte Berlin und Hannover

Die fünf norddeutschen Bundesländer haben die Anschaffung von Hochleistungsrechnern für die Forschung beschlossen. Die beiden Hochleistungscomputer sollen in den kommenden drei Jahren in Universitäts-Rechenzentren in Hannover und Berlin aufgebaut werden. Die Rechner schafften im Verbund Kapazitäten, mit denen auch aufwendigste Berechnungen zum Beispiel für die Klimaforschung angestellt werden könnten, sagte der Bremer Wissenschaftsstaatsrat, Rainer Köttgen.

Die Verwendung derartiger Hochleistungsrechner werde im internationalen Wettbewerb mit den USA und Japan immer bedeutsamer, sagte der Staatssekretär des niedersächsischen Wissenschaftsministeriums, Uwe Reinhardt, bei einem Treffen der Wissenschaftsminister und -senatoren der norddeutschen Länder in Schwerin. Mit den Computern sollten die Wissenschafts- und Forschungsstandorte im Norden gestärkt werden, sagte der zuständige Minister Mecklenburg-Vorpommerns, Peter Kauffold (SPD). Auch erhoffe man sich positive Impulse für die Wirtschaft. Die Kosten von 40 Millionen Mark teilen sich der Bund und die fünf norddeutschen Länder Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen und Mecklenburg- Vorpommern.

Die Politiker einigten sich auch auf Maßnahmen zur Verbesserung der Universitätsausbildung für Berufsschullehrer. Nach Angaben der Hamburger Wissenschaftssenatorin Krista Sager (Grüne/GAL) müssen die norddeutschen Bundesländer in den kommenden Jahren mit einem erheblichen Mangel an Berufsschullehrern rechnen. Dem solle durch einen bessere Ausstattung der Studiengänge begegnet werden, sagte Sager.

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