Gesundheit : Hochschulen fördern

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Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft will in diesem Jahr 19,6 Millionen für seine Förderprogramme aufwenden, das sind 400000 Euro mehr als im Vorjahr.

Ein Förderschwerpunkt liegt auf den Fachhochschulen . Der Stifterverband befürchtet, dass die Fachhochschulen mit den neuen Studiengängen Bachelor und Master ihr besonderes, von der Wirtschaft geschätztes Profil – Praxisbezug, Anwendungsorientierung und kurze Studienzeiten – verlieren, indem sie den Universitäten immer ähnlicher werden könnten. Deswegen wird der Verband in seinem Wettbewerb „Reformstudiengänge“ drei Jahre lang vier innovative BachelorStudiengänge mit insgesamt einer Million Euro fördern.

Ein weiteres Programm fördert mit 1,75 Millionen Euro die „deregulierte Hochschule“ , die beispielhaft zeigt, wie imGesetz gewährte Freiheiten genutzt werden. Eine erste Bewerbung des Landes Hessen mit der TU Darmstadt liege bereits vor.

Außerdem will der Stifterrat weiterhin Stiftungsprofessuren fördern.

Nachfolger von Manfred Erhardt als Generalsekretär wird der Jurist Andreas Schlüter , der nach verschiedenen Funktionen bei der Bertelsmann AG Generalsekretär beim Goethe-Institut, München, war. akü

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