Gesundheit : Hochschulen: Neue Besoldung nötig

Deutschland muss sich nach den Worten des Präsidenten der Hochschulrektoren-Konferenz (HRK), Klaus Landfried, stärker für wissenschaftliche Nachwuchskräfte aus dem Ausland öffnen. "Zwischen dem Anspruch der Politik nach Internationalisierung der Wissenschaft und der harten Realität der deutschen Ausländergesetze klafft leider noch ein himmelweiter Unterschied".

Die Hochschulrektoren seien dafür, dass mit der angestrebten Dienstrechtsreform an den Hochschulen künftig alle Nachwuchs- Professoren nicht nur national, sondern international per Internet ausgeschrieben werden. "Der Wind des internationalen Wettbewerbs wird dann bis in die kleinste Fakultät wehen." Voraussetzung sei die Beseitigung der rechtlichen Hürden auch für Ausländer, die nicht aus der EU kommen.

Mit ihrem Konzept zur Dienstrechtsreform und der geplanten Einführung von Leistungszulagen für Professoren habe Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) "eine mutige Initiative ergriffen", sagte Landfried. Allerdings sei die Vorstellung, die Reform könne "unter dem Diktat einer rigiden Kostenneutralität Erfolg haben, unrealistisch". Da die Zeit eile, sollte sich die Bundesregierung nicht von "Bedenkenträgern" aus dem Kreis der Finanzminister wie der Beamtenpolitiker blockieren lassen.

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