Gesundheit : Hochschulfinanzen: Universitäten paraphieren die Verträge

U. S.

Die Freie Universität, die Humboldt-Uni und die Technische Universität haben die Vertragsentwürfe für die Jahre 2003 bis 2005 paraphiert. Mit diesen Konzepten geht heute Senator Christoph Stölzl in die Verhandlungen mit Finanzsenator Kurth. Bisher ist keinesfalls sicher, dass die finanziellen Steigerungen auch endgültig in die Hochschulverträge einfließen. Denn die Abstimmung mit dem Finanzsenator und dem gesamten Berliner Senat steht erst noch bevor. Deshalb knüpft die FU ihre Zustimmung auch an die Bedingung, dass die in dem Entwurf verabredeten Staatszuschüsse tatsächlich zur Verfügung gestellt werden.

Die FU meint, die wesentlichen Forderungen, dass es zu einem Ausgleich des Kostenanstiegs bei den Pensionen und Beihilfen kommt, werde erfüllt. Für Preissteigerungen sei ein Ausgleich in Höhe von einem Prozent zugesagt worden, die Tarifsteigerung sei mit 1,5 Prozent in den Entwurf eingegangen. Außerdem sei ein deutlicher Anstieg des Staatszuschusses für Investitionen zu verzeichnen, um die hohe Zahl der Neuberufungen finanzieren zu können. Außerdem müssen sich die drei Universitäten verpflichten, jedes Jahr 3,2 Millionen Mark für die Stärkung der Fachhochschulen in einen Strukturfonds einzuzahlen.

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